20. November 2007
Arbeiten eMarketer mit den richtigen Parametern?
Eine aktuelle Studie aus den USA zeigt auf, dass eMarketer sich in der Regel lieber an Click Through Rates, Öffnungsraten und Deliverability halten als den wirklichen Erfolg einer Kampagne zu messen. Das eMailStatCenter, ein Tochterunternehnen von Bright Wave und dem Email Experience Council (eec) hat in seiner jüngsten Studie zum Thema Erfolg im Emarketing einige interessante Aspekte hervorgebracht.
Email StatCenter hat professionelle eMarketer darum gebeten, acht vorgegebene Kriterien nach Ihrer subjektiven Wertigkeit zu reihen. Click through rate und deliverability landeten an den ersten beiden Stellen, erst an Platz drei und vier wurden von den Professionals ergebniswirksame Erfolgsparameter wie Conversion Rate und ROI gereiht.
Abgeschlagen auf den letzten Plätzen nach dem erzielten Revenue, kamen Total Subscribers und Weiterleitungen.

Damit stellt sich die Frage, was Erfolg im eMarketing bedeutet. Geht es wirklich nur um die Clickrates und die erreichten Adressen?
Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte. Es hängt meist von der thematischen Ausrichtung des Newsletters und seinem Zweck ab, ob er "verkaufen" soll, oder ob der Newsletter eher Service- oder Community Charakter hat.
So wird ein Ticket-Anbieter wohl ganz klar die Steigerung von Conversion rate und Revenue als oberstes Ziel definieren, im Medien- und Community Bereich zählen jedoch eher View- und Click rates.
Sehr verwunderlich ist jedoch, dass die so genannten "Tell-a-frieds", also die Weiterleitungen von Newslettern an die letzte Stelle verwiesen wurden. Gerade diese zusätzlichen Adressen sind Goldes Wert, da sie Empfehlungscharakter haben.
Es ist aber sicherlich sinnvoll sein, diese Ziele klar zu definieren, denn Ziele können bekanntlich nur erreicht werden, wenn Sie vorher auch klar definiert wurden.
fkol
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