Is bigger always better?

04.09.2016

Der richtige Umgang mit Daten macht den Online-Dialog smarter. GOOD DATA. Flugblätter, Plakate, Werbebanner und Schriftzüge auf Häusern, später der Siegeszug des Radios und schließlich der Einzug des Fernsehgeräts in die Wohnzimmer haben dafür gesorgt, dass Slogans, Jingles und Werbeclaims zum fixen Bestandteil unserer Gesellschaft wurden.

 

Im Laufe der Zeit hat sich die Situation, vor allem aus Sicht des Konsumenten, noch weiter zugespitzt. Werbepausen wurden länger, Plakatflächen größer, die mediale Einwirkung auf den Einzelnen immer stärker. Während man in den 80er-Jahren mit geschätzten 650 täglichen Werbeeindrücken konfrontiert war, werden in aktuellen Schätzungen Zahlen genannt, die etwa dem zwanzigfachen entsprechen.

 

Von Ad Impressions, Leads und Likes

Die digitale Revolution barg für viele das Versprechen, auch das Marketing zu revolutionieren. Dennoch steigt vor allem die Intensität, mit der werbliche Botschaften ungezielt auf die Menschen einprasseln. Während der übersättigte Medienkonsument kaum noch aufnahmefähig ist, haben viele Marketing-Abteilungen bloß eine Antwort parat: die weitere Steigerung von Reichweite und Frequenz. Ad Impressions, Leads und Likes sind aber keine verlässlichen Kennzahlen, um den Erfolg einer Kampagne zu messen, und Sales-Abteilungen lassen sich davon längst nicht mehr beeindrucken.

 

Smarte Tools – smartes Marketing

Der Weg zu erfolgreichem Online Dialogmarketing in der Ära der Echtzeitkommunikation führt über eine wichtige Erkenntnis: Nicht wer viele Daten sammelt, ist erfolgreich, sondern wer sie lesen und gewinnbringend einsetzen kann. Noch vor wenigen Jahren musste man auf den perfekt motivierten Kundenbetreuer vertrauen, der dem Kunden schon beim Betreten des Geschäfts jeden Wunsch von den Augen abgelesen hat. Heute muss das beim Eintritt in das Portal eines E-Commerce-Anbieters eben digital geschaffen werden. Die größte Herausforderung am Weg dorthin ist es, Technologien zu schaffen, die Marketing-Abteilungen einfach aufbereitete Daten liefern können und intuitiv bedienbare Funktionen anbieten. Erst wenn man es geschafft hat, aus „Big Data“ „Good Data“ zu machen, ist der Weg zur „Marketing Intelligence“ geebnet.

 

Franz J. Kolostori

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