Endspurt Weihnachten: Wie sieht Ihre E-Mail Strategie aus?

E-Mail Marketing zu Weihnachten

Weihnachten kommt mit großen Schritten auf uns zu. Für B2C-Unternehmen bedeutet das, noch einmal Gas zu geben und die erhöhte Kaufbereitschaft der Kunden zu nutzen. Wir beantworten die häufigsten Fragen zur Endjahres-Planung Ihrer Newsletter-Strategie im B2C-Marketing.

 

Wie kann ich mich auf die Weihnachtszeit vorbereiten?

Der Bedarf, Geschenke zu kaufen, erhöht die Bereitschaft, neue Produkte und Shops auszuprobieren. Deshalb werden im November und Dezember viele Neukunden generiert. Unser Tipp: Versuchen Sie, diese zu binden, sodass Sie auch nach den Festtagen wieder bei Ihnen einkaufen. Außerdem sollten Sie im Vorfeld auch Ihren bestehenden Verteiler „aufräumen“. 

Unsere Empfehlungen für Ihre Vorbereitung:

  • Überarbeiten Sie frühzeitig Ihren Welcome Cycle, sodass dieser Ihre Leads und Erstkunden anspricht.
  • Binden Sie die Newsletter-Anmeldung als Pop Up auf Ihrer Website und innerhalb Ihres Bestellprozesses ein.
  • Verschicken Sie an Ihre bestehenden Abonnenten ein Mailing zur Profilanreicherung, um sie in der geschäftigen Phase bestmöglich mit relevantem Content zu versorgen.
  • Räumen Sie Ihre Kontaktliste auf, indem Sie Reaktivierungsmailings verschicken. Hier finden Sie passende Tipps für solch eine Kampagne.

 

Wann sollte ich mit der Weihnachtskommunikation starten?

Es gibt Unternehmen, die im September mit der Kommunikation beginnen. Das ist sinnvoll, wenn Sie standardmäßig eine sehr niedrige Frequenz haben. Aber kennen Sie die alljährliche Aufregung, wenn im August schon Lebkuchen im Regal stehen? So ist das auch mit Weihnachts-Newslettern im September. Starten Sie lieber Anfang bis Mitte November. So steigen Sie genau dann ein, wenn Ihre Abonnenten Lust auf die besinnliche Zeit haben und können die feierliche Stimmung aufgreifen.

 

Macht es Sinn, die Standard-Newsletter-Frequenz beizubehalten?

In der Weihnachtszeit erhöht sich das E-Mail Volumen drastisch – das Postfach ist gefüllt mit Angeboten, Adventskalender-E-Mails und Danksagungen von diversen Unternehmen. In dieser Flut wahrgenommen zu werden, ist schwierig, aber nicht unmöglich.

Drei Strategien zur Newsletter-Frequenz:

Verfolgen Sie nur ein Ziel pro Newsletter! Das erhöht zum einen die Schlagzahl hat aber zusätzlich noch einen vorteilhaften Nebeneffekt: Die Reizüberflutung im vorweihnachtlichen Stress ist besonders hoch, sodass die Aufmerksamkeitsspanne der Leser geringer ist. Ein kompakter, inhaltlich relevanter Newsletter schont nicht nur Ihre Ressourcen, sondern auch die Nerven Ihrer Abonnenten.

Kreativität erhöht die Wahrnehmung – Fallen Sie also auf. Im Postfach klappt das durch außergewöhnliche Betreffzeilen oder einen abgewandelten Absendernamen. Haben Sie beispielweise schon mal eine (echte oder fiktive) Person als Absender eingesetzt? Ist die Mail geöffnet, können Sie mit kreativem Design und Interaktivität punkten. Die Weihnachtszeit bietet tolle Möglichkeiten sich auszutoben! GIF-animierte Hintergründe, Bildpersonalisierungen und Mouse-Over-Effekte setzen neue Reize und können Ihre Klickrate erhöhen. Das Webdesign-Team von eyepin kann Sie gern bei Ihren Ideen unterstützen.

Machen Sie das Gegenteil von dem, was die anderen tun. Alle Versender schicken am Nikolaustag ein Angebot? Schicken Sie einen Tag vorher und erinnern Sie daran, die Stiefel zu putzen. Oder Sie versenden einen Tag später und gönnen dem Nikolaus kommunikativ eine Pause. Wenn es zur Zielgruppe passt, können Sie im Dezember ein „Anti-Weihnachtsfest“ zelebrieren oder neue, weihnachts-untypische Design-Elemente entwickeln.

 

Sollte ich einen E-Mail Adventskalender anbieten?

Ob per E-Mail, als Gewinnspiel oder im heimischen Wohnzimmer – Adventskalender sind Kult. Mittlerweile gibt es diese nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern auch im Herbst oder vor Ostern. Hier sollten Sie abwiegen, ob sich der Aufwand wirklich lohnt. Schließlich benötigen Sie für einen Adventskalender per E-Mail täglich Content, welcher Vorteile und Relevanz bietet. Diese Masse an Mails lässt sich glücklicherweise sehr gut vorbereiten. Mit Hilfe einer Marketingautomations-Software können Sie den Versand schon Wochen vorher einstellen – Die Newsletter landen dann automatisch an dem gewünschten Tag im Postfach Ihrer definierten Zielgruppe.

Wenn Sie solche Mailings planen, ist eine separate Double-Opt-In Bestätigung ratsam, da diese Frequenz wahrscheinlich der bestätigten widerspricht. Bewerben Sie Ihren Adventskalender also vorab im Standard-Newsletter und auf Ihrer Website und holen Sie sich ein zusätzliches DOI ein.

 

Wie kann ich meinen Kunden einen Mehrwert bieten?

Gerade in der Weihnachtszeit gibt es diverse Kommunikationsthemen, mit denen Sie Ihren Abonnenten Service und Mehrwert bieten können.

Einige Ideen für relevanten Content in der Weihnachtszeit:

Entschleunigung: Wie wäre es, wenn Sie Ihren Kunden dabei helfen, dem Vorweihnachtsstress zu entfliehen? Versenden Sie anstelle von Sonderangeboten doch Weihnachtsgeschichten, Plätzchenrezepte, Ideen für kreative Geschenkverpackungen und ähnlichen Content. Gerade für Unternehmen, deren Produkte im Winter eher schwierig zu verkaufen sind, macht dieser image-getriebene Ansatz Sinn. Sie bleiben in Erinnerung und zahlen auf Image und Kundenbindung ein.

Unterstützung: Bereiten Sie den Inhalt Ihrer Newsletter so auf, dass diese den Kunden unterstützen. Sie können beispielsweise die Produkte nach Geschenkkategorien oder Preiskategorien sortieren, sodass sich der Leser schneller innerhalb des Angebots zurecht findet.
Bis wann muss man bestellen, damit die Lieferung noch pünktlich zum Fest kommt? Gibt es spezielle Liefer- oder Rückgabefristen? – Auch eine Information zu Ihren Versandfristen, wird Ihren Empfängern eine große Hilfe sein.

Nutzerfreundlichkeit: Hinterfragen Sie die Einfachheit Ihres Bestellvorgangs, bevor die Adventszeit startet. Hürden wie doppelte Adress-Eingaben, viele Klicks oder eingeschränkte Zahlungsmöglichkeiten können den Kunden in der Weihnachtshektik vom Kauf abhalten.

Zusatzangebot: Die Vorweihnacht ist die Zeit der Geschenke. Die meisten Leute besorgen diese bereits im Laufe des Dezembers. Doch was ist mit denen, die sich erst am Weihnachtsmorgen mit dem Thema auseinandersetzen und noch gar keine Geschenke haben? Gutscheine sind die Rettung! Online den Betrag und das Motiv auswählen, ausdrucken, schenken. Wer diese Option auf der Website anbietet, kann also neue Kunden gewinnen und seine Conversion erhöhen.

 

Sollte ich nach Weihnachten eine kommunikative Pause einlegen?

Haben Sie die Newsletter-Frequenz in der Adventszeit erhöht, so können Sie nach Weihnachten schnell wieder auf Ihre Standard-Versendung gehen. Aber auch nach den Festtagen gibt es viele Themen, die Sie kommunizieren können. Die Leute haben jetzt meist wieder mehr Ruhe, sich Ihre Newsletter anzuschauen. Wie wäre es beispielsweise mit einer Zufriedenheitsumfrage, sodass Sie neue Erkenntnisse für Ihre Planung erhalten? Oder Sie stellen das Thema „Geschenkgutscheine einlösen“ in den Mittelpunkt Ihrer Kommunikation und unterstützen dies mit passenden Produktangeboten.

 

Was kann ich im B2B-Bereich machen?

Für das E-Mail-Marketing von B2B-Unternehmen ist die Weihnachtszeit oft schwierig – die Kunden sind damit beschäftigt, Urlaube vorzuarbeiten und das Jahr erfolgreich abzuschließen. Sie sind dann weniger empfänglich für produktgetriebenes Marketing. Nutzen Sie die besinnliche Zeit doch für Ihre Außenwahrnehmung. Verschicken Sie Danksagungen und Aufmerksamkeiten an Ihre Kunden. Beachten Sie dabei die typischen Urlaubszeiten und Betriebsferien, sodass Ihre netten Worte auch noch pünktlich beim Empfänger ankommen.

 

Zur Autorin:

Sabine Raspe, Marketing Managerin bei eyepin GmbH, verfügt über jahrelange Erfahrung im E-Mail Marketing. Für eyepin beschäftigt sie sich mit Trends und Themen rund um E-Mail, Automation und Event Marketing. Kontaktieren

 

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